Das Land Bayern:

Im Freistaat gelten schon seit 1992 strenge Vorschriften, die in der Praxis einem Kampfhundeverbot gleichkommen. Für die Haltung von Kampfhunden muss ein Halter ein “berechtigtes Interesse” nachweisen. Außerdem dürfen gegen seine Zuverlässigkeit dürfen keine Bedenken bestehen. Von dem Hund darf keine Gefahr für Gesundheit oder Eigentum ausgehen. Wer einen Kampfhund ohne gemeindliche Erlaubnis hält, kann mit Geldbuße bis 20.000 Mark bestraft werden. Zugleich ist in Bayern die Züchtung und Kreuzung von Kampfhunden verboten. Verstöße werden mit bis zu 100.000 Mark Geldbuße geahndet. In einer Kampfhundeverordnung sind Hunderassen bestimmt, deren gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit unwiderlegbar vermutet wird.